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SEO Lesezeit 22 Minuten 6 June 2019

SEO-Anleitung für Anfänger

SEO-Anleitung für Anfänger

Andreas Mast
Gründer und Inhaber von Haselböck & Mast Online-Marketing
Baust du gerade deine erste eigene Webseite auf, stehst du vermutlich vor der Frage, wie deine potenziellen Kunden diese überhaupt finden sollen. Erscheint dir das Themengebiet der Suchmaschinenoptimierung so umfangreich, dass du gar nicht weißt, wo du anfangen sollst?
Diese SEO-Anleitung für Anfänger zeigt die wesentlichen Faktoren auf.

Verstehst du die Grundlagen der Suchmaschinenoptimierung, kannst du die Reichweite deiner Webseite erhöhen und mehr Besucher erreichen. In diesem Beitrag erfährst du, wie du eine zielführende SEO-Strategie erarbeitest, und bekommst viele Praxis-Tipps, die du auch als SEO-Anfänger gleich in die Tat umsetzen kannst.

Was sind Suchmaschinen und wie arbeiten sie?

Suchmaschinen wie Google verfolgen ein Ziel: Sie möchten Menschen möglichst gute Antworten auf ihre Suchanfragen geben. Wer zum Beispiel nach einem Wellnesshotel sucht, soll auch nur Ergebnisseiten erhalten, die optimal zu seiner Anfrage passen. Die besten Ergebnisse sollen dabei an erster Stelle stehen.

Damit das gelingt, müssen Suchmaschinen zunächst einmal Ordnung in die Vielzahl von Webseiten bringen. Sie müssen herausfinden, welche Webseiten eine bestimmte Suchanfrage besonders gut beantworten, oder anders gesagt: Welche Webseiten besonders relevant für den Suchenden sind. Um die Relevanz von Webseiten zu ermitteln, entwickeln die Programmierer von Google und Co. passende Algorithmen.

Zunächst legen Suchmaschinen einen sogenannten Index von Webseiten an. Dafür schicken sie Crawler los, Programme, die einen menschlichen Webseitenbesucher nachahmen. Anhand von Verlinkungen bewegen sich die Crawler von Webseite und Webseite und analysieren die Seite.

Gibt nun jemand eine Suchanfrage in die Suchmaschine ein, filtert diese die Webseiten im Index nach bestimmten Rankingfaktoren. Allein Google nutzt eigenen Angaben zufolge rund 200 solcher Rankingfaktoren. Eine Webseite, die viele dieser Faktoren gut erfüllt, landet auf den vorderen Plätzen der Suchergebnisliste.

Das Ziel der Suchmaschinenoptimierung besteht zum einen darin, den Crawlern die Arbeit zu einfach wie möglich zu machen. Zum anderen gilt es die Rankingfaktoren zu erfüllen. Suchmaschinen halten ihre Rankingfaktoren jedoch streng geheim und entwickeln sie ständig weiter. Einzelne SEO-Tricks helfen daher nur kurzfristig. Soll deine Webseite kontinuierlich eine gute Platzierung in den Suchergebnislisten erzielen, brauchst du eine langfristige SEO-Strategie. Hier erfährst du, worauf du dabei achten musst.

Fest steht, dass es zwei Arten von Rankingfaktoren gibt:
1
Onpage-Faktoren: Das sind Faktoren, die du über den Inhalt, die Struktur und die Technik der Webseite beeinflussen kannst.
      2
      Offpage-Faktoren: Auf diese Faktoren hast du als Webseitenbetreiber keinen direkten Einfluss, kannst dich aber um Verbesserung bemühen. Dazu gehören zum Beispiel externe Links, die auf deine Webseite verweisen.

          Wie sind Suchergebnisseiten aufgebaut?

          Je nachdem, was für eine Suchanfrage du eingibst, sind die Ergebnisseiten ein wenig unterschiedlich aufgebaut. In der Suchmaschinenoptimierung sind zunächst die unbezahlten Suchergebnisse interessant.

          Unbezahlte, sogenannte organische Suchergebnisse spielen Suchmaschinen wie Google in einer bestimmten Art und Weise aus: Zuoberst steht der Seitentitel oder Title Tag, die Überschrift für die gesamte Webseite. Darunter steht die Meta-Description, eine Kurzbeschreibung, die dem Suchenden einen Vorgeschmack auf den Inhalt der Webseite gibt. Seitentitel und Meta-Description vermitteln dem Suchenden wichtige Informationen zur Webseite und sollen ihm Lust machen, das Suchergebnis anzuklicken.
          Wie sieht ein guter Seitentitel aus?
          • Er ist aussagekräftig und maximal 55 bis 60 Zeichen lang.
          • Der wichtigste Suchbegriff sollte am Anfang stehen.
          • Weitere Suchbegriffe kannst du erwähnen.
          • Suchstarke Verben wie „kaufen", „bestellen" oder „buchen" sollten ebenfalls enthalten sein.
          • Der Name deines Unternehmens sollte am Ende des Seitentitels stehen.

          Ein guter Titel zu dem Keyword "Wellnesshotel Rügen" sieht z.B. wie folgt aus:
          Wellnesshotel Rügen – Wellnessurlaub im Hotel Alte Post
          Wie sieht eine gute Meta-Description aus?
          • Sie ist maximal 156 Zeichen lang.
          • Sie folgt dem AIDA-Prinzip und weckt Attention, Interest, Desire und Action.
          • Die wichtigsten Suchbegriffe stehen möglichst vorn.
          • Sie weist auf das Alleinstellungsmerkmal deines Angebots hin.
          • Sie führt konkrete Argumente für dein Angebot auf.
          • Sie enthält Sonderzeichen wie Pfeile, Sterne oder Häkchen, die Aufmerksamkeit erregen: zum Beispiel → ✓ ☆. Die Meta-Description darf allerdings nicht mit einem Sonderzeichen beginnen, da sie sonst nicht richtig angezeigt wird.
          • Sie enthält eine Call-to-Action, eine Aufforderung zur Aktion, etwa „Jetzt hier informieren!"

          Eine gute Meta Description zu dem oben genannten Keyword sieht z.B. wie folgt aus:
          Wellnesshotel auf Rügen ➤ Ihr Wellnessurlaub im Hotel Alte Post ✓ 5 Saunen auf über 1.000m² mit Fitnessbereich und 2 Restaurants ★ geschultes Personal.

          Einen Seitentitel und eine Meta-Description erstellst du für jede einzelne Unterseite deiner Webseite.

          SEO-Anleitung für Anfänger: In 10 Schritten zur optimierten Webseite

          Ein aussagekräftiger Seitentitel und eine ansprechende Meta-Description reichen noch nicht aus, damit potenzielle Kunden deine Webseite finden können.

          Die folgende Schritt-für-Schritt-Anleitung zeigt dir, auf welche weiteren Faktoren es ankommt und wie du eine nachhaltige SEO-Strategie entwickelst.
          #1

          Ziele definieren

          Wie jedes Projekt benötigt auch deine SEO-Strategie ein klares Ziel. Um deine Zielsetzung zu identifizieren, stelle dir die folgenden Fragen:

          • Was möchtest du vermarkten? Möchtest du den Absatz deiner Produkte verbessern? Deine Dienstleistungen bekannter machen? Zu einer bestimmten Zeit mehr Umsatz erzielen?
          • Wo liegt dein Zielmarkt? Bietest du deine Produkte regional oder überregional an?
          • Wer ist deine Zielgruppe? Wen möchtest du mit deiner Webseite ansprechen?
          • Welche messbaren Kennzahlen (KPIs) möchtest du mit der Suchmaschinenoptimierung verbessern? Möchtest du die Besucherzahlen deiner Webseite steigern? Die Verkaufsrate steigern? Oder den Absatz eines ganz bestimmten Produkts verbessern?
          • Was sind die Unique Selling Points (UPS) deines Angebots?
          • Willst du eine bestehende Webseite optimieren oder eine neue Webseite aufbauen?
          • Welche Möglichkeiten hast du, die Webseite mit guten Inhalten zu füllen? Arbeitest du allein oder mit professionellen Autoren und Fotografen?
          • Welche Ressourcen stehen dir zur Suchmaschinenoptimierung zur Verfügung? Wie viel kannst du investieren?
          Gute Zielsetzungen sind SMART, das bedeutet:
          • S – Spezifisch

          • M – Messbar

          • A – Akzeptiert

          • R – Realistisch

          • T – Terminiert
           
          #2

          Passende Suchbegriffe finden

          Suchbegriffe oder Keywords sind die Begriffe, die Personen in die Suchmaschine eingeben. Finden sich diese Suchbegriffe auf deiner Webseite, schätzt Google sie als besonders relevant für die Suchanfrage ein. Suchbegriffe gehören daher zu den wichtigsten Elementen der Suchmaschinenoptimierung.

          Zu häufig solltest du relevante Suchbegriffe dennoch nicht auf deiner Webseite nennen. Texte sollten sich natürlich lesen, sogenanntes „Keyword Stuffing", das Aneinanderreihen von Keywords, bewertet Google negativ.
          Was macht einen guten Suchbegriff aus? Gute Suchbegriffe...
          • sind themenadäquat, beschreiben das Thema einer Webseite möglichst genau.

          • haben ein hohes Nutzungspotenzial, das heißt, die Zielgruppe gibt sie tatsächlich in die Suchmaske ein.
          • bemessen sich nach quantitativer und qualitativer Mitbewerberstärke: Je weniger Wettbewerb es für einen Suchbegriff gibt, umso einfacher lässt sich die Webseite darauf optimieren.
          Diese Arten von Suchbegriffen solltest du kennen:
          1
          Marken-Keywords oder Brand-Keywords: Die Suchbegriffe enthalten bereits einen Markennamen oder den Namen eines Produktes, eventuell auch eine konkrete URL. Beispiele sind etwa „Coca-Cola", „Seitenbacher Müsli" oder „Wellnesshotel Reuter".
              2
              Money-Keywords: Diese Suchbegriffe weisen ein hohes Suchvolumen auf, dementsprechend gibt es einen großen Wettbewerb. Da sich Webseitenbetreiber von diesen Keywords einen höheren Umsatz versprechen, tragen sie den Zusatz „Money". Es kann sich um einzelne Begriffe wie „Wellnesshotel", aber auch um Kombinationen mit Schlüsselwörtern wie „kaufen", „bestellen" oder „buchen" handeln, etwa „Schuhe kaufen".
                  3
                  Compound-Keywords: Dabei handelt es sich um Suchbegriffe, die sich aus mehreren Wörtern zusammensetzen. Der eigentliche Suchbegriff wird noch genauer umschrieben, etwa „günstige Sportschuhe kaufen" oder „preiswertes Wellnesshotel auf Rügen buchen".
                      #3

                      Übersichtliche Informationsarchitektur aufbauen

                      Die Informationsarchitektur ist die Struktur deiner Webseite. Eine gute Informationsarchitektur bietet Webseiten-Besuchern ein gutes Nutzungserlebnis, da sie sich einfach auf der Seite zurechtfinden und schnell zur gewünschten Unterseite gelangen. Ein weiterer Pluspunkt: Suchmaschinen-Crawler können ebenfalls einfach über die Webseite navigieren und diese schnell in den Index aufnehmen.

                      Eine gute Informationsarchitektur zeichnet sich durch folgende Punkte aus:
                      • Sie ist vom Standpunkt des Benutzers aus sinnvoll.
                      • Besucher können schnell finden, was sie suchen.
                      • Besucher wissen zu jeder Zeit, wo sie sich befinden.
                      • Die Struktur der Webseite vermeidet Sackgassen.
                      Diese Maßnahmen helfen dir dabei, eine gute Informationsarchitektur aufzubauen:
                      1
                      Eine sinnvolle URL-Struktur: Wähle einen eingängigen Domain-Namen, der zu deinem Angebot passt. Achte darauf, dass sich die URL-Struktur auch im Nachhinein erweitern lässt. Wähle sprechende URL-Namen, damit Webseitenbesucher sehen, was sie hinter einer Unterseite erwartet. Baue die URL-Struktur so auf, dass Besucher durch Löschen des letzten Teils zurück zur nächsthöheren Navigationsebene gelangen.
                          2
                          Links zur Startseite und relevanten Unterseiten: Damit Webseitenbesucher nicht in einer Sackgasse landen, sollte jede Unterseite mindestens einen Link zur Startseite aufweisen. Noch besser ist es, wenn die jeweilige Unterseite auch auf passende Unterkategorien oder Produktseiten verlinkt.
                              3
                              Brotkrumen-Navigation: Als Brotkrumen-Navigation oder auf Englisch breadcrumb navigation bezeichnet man eine Reihe von internen Links am oberen oder unteren Rand einer Webseite. Sie erlaubt es Besuchern, schnell zu einer höheren Navigationsebene oder zur Startseite zurückzuspringen.
                                  #4

                                  Interne Links setzen

                                  Interne Links sind Links, die von einer Unterseite deiner Webseite auf eine andere verweisen. Sie erleichtern Webseitenbesuchern die Navigation und geben zudem die sogenannte Verknüpfungsstärke weiter. Mit dem Begriff Verknüpfungsstärke oder Linkjuice werden alle positiven Eigenschaften zusammengefasst, die ein eingehender Link auf eine Webseite hat. Jeder Link gibt diese Verknüpfungsstärke an die verlinkte Webseite weiter.

                                  Das kannst du dir am besten am Beispiel einer Champagner-Pyramide vorstellen. Die eingehenden Links sind die Champagner-Flaschen. Aus diesen fließt der Champagner oder Linkjuice in die Gläser. Das oberste Glas bekommt am meisten Champagner ab. Ist es voll, fließt der Champagner in die Gläser darunter. Je weiter es nach unten geht, umso weniger Champagner kommt in den Gläsern an.

                                  Genauso verhält es sich beim Linkjuice: Die Startseite und Seiten der oberen Hierarchieebene erhalten in der Regel viel Linkjuice, die Seiten auf den unteren Ebenen dagegen weniger. Mithilfe interner Links verteilst du den Linkjuice auch auf die unteren Ebenen.
                                  ©Haselböck & Mast, haselboeck-mast.de
                                  Gib deinen internen Links passende Ankertexte. Das sind die anklickbaren Worte im Fließtext. Der Ankertext teilt Lesern und Suchmaschinen-Crawlern wichtige Informationen über die verlinkte Seite mit. Je besser der Ankertext ist, umso besser verstehen Leser und Crawler, worum es auf der verlinkten Seite geht.

                                  Als Ankertexte eignen sich am besten die Suchbegriffe, auf die du die verlinkte Seite optimieren möchtest. Soll die Seite zum Beispiel aufs Keyword „moderne Fußballschuhe kaufen" optimiert werden, wähle das als Text für deinen Link.
                                  #5

                                  Webseiten-Crawlern Anweisungen geben

                                  Wie beschrieben, analysieren Suchmaschinen-Crawler deine Webseite, um sie in den Index von Google und Co. aufzunehmen. Im Code kannst du den Crawlern Anweisungen geben, wie sie sich auf deiner Webseite verhalten sollen.

                                  Einige wichtige Anweisungen, die du kennen solltest:
                                  1
                                  404-Fehlerseite: Existiert zu einer URL keine passende Unterseite mehr, sollten Besucher und Crawler auf eine 404-Fehlerseite geleitet werden. Der Webserver übermittelt dabei den HTTP-Statuscode 404 (Not Found) und informiert den Crawler so, dass die entsprechende Seite nicht mehr existiert. Nach einer Weile wird sie dann aus dem Index genommen.
                                      2
                                      Canonical Tag: Eventuell weisen einige deiner Unterseiten ähnliche oder fast identische Inhalte auf. Suchmaschinen werten das als „Duplicate Content", doppelte Inhalte, was sich negativ auf das Ranking auswirkt.

                                      Mit dem Canonical Tag informierst du Crawler darüber, welche der Unterseiten er als Standardseite werten und welche er ignorieren soll. Das Canonical Tag fügst du im HTML-Code der URL ein. In den Header jeder Unterseite bauen Sie dafür den folgenden (angepassten) Code ein:
                                          <link rel="canonical" href="http://www.wellnesshotel.de/jeweilige-unterseite" />
                                          Auf der Unterseite, deren Inhalt der Crawler nicht berücksichtigen soll, veränderst du das Tag so, dass es auf die richtige Unterseite verweist:
                                          <link rel="canonical" href="http://www.wellnesshotel.de/jeweilige-unterseite" />
                                          3
                                          noindex: das Tag „noindex" weist Crawler darauf hin, dass eine bestimmte Unterseite nicht in den Index aufgenommen werden soll.
                                              4
                                              nofollow: Mit dem Tag „nofollow" zeichnest du Links aus, denen Crawler nicht folgen sollen.
                                                  5
                                                  robots.txt: die robots.txt zeigt Webcrawlern, dass sie eine bestimmte Webseite nicht besuchen sollen. Die Google-Crawler halten sich daran, die Crawler anderer Suchmaschinen nicht unbedingt.
                                                      #6

                                                      Content optimieren

                                                      Der Inhalt oder Content ist das Herzstück einer Webseite. Zum Content gehören Texte, Bilder, Videos und andere multimediale Inhalte, die du den Webseiten-Besuchern zur Verfügung stellst. Webseiten-Inhalte sollen den Besuchern die gewünschten Informationen bieten und dabei interessant und ansprechend gestaltet sein. Zugleich sollen sie auch für Suchmaschinen-Crawler einfach zu erschließen sein, um das Ranking in den Suchmaschinen zu verbessern.


                                                      Die Content-Optimierung ist ein äußerst komplexes Feld, das wir hier nur kurz anreißen können. Die zwei wichtigsten Regeln lauten:
                                                      1
                                                      Erstelle einzigartige Inhalte, die sich so nur auf deiner Webseite finden. Schreibe Texte auf keinen Fall irgendwo ab.
                                                          2
                                                          Erstelle deine Webseiten-Inhalte für deine Leser, nicht für Suchmaschinen.
                                                              Bekomme einen schnellen Überblick und spare deine Zeit

                                                              Möchtest du persönliche Serpstat-Demonstration, die Testversion oder erfolgreiche Use-Cases bekommen? Sende eine Demo-Anfrage und unser Support-Team kontaktiert dich ;)
                                                              Mach dir Gedanken darüber, was Besucher auf deiner Webseite gerne erfahren möchten und nach welchen Inhalten sie suchen. Versuche, ihnen genau diese Inhalte anzubieten. Formulierung und Form der Inhalte orientieren sich dabei an deiner Zielgruppe. Willst du vor allem junge Leser ansprechen, brauchst du andere Texte und Bilder als eine Webseite, die sich an Geschäftsleute oder Senioren richtet.

                                                              Strukturiere deine Texte übersichtlich. Gib ihnen Überschriften, arbeite mit Aufzählungen, Stichpunktlisten und Tabellen. Baue relevante Suchbegriffe in die Texte ein. Die reine Keyword-Dichte ist allerdings kein ausschlaggebendes Kriterium mehr für die Suchmaschinenoptimierung. Google prüft heute eher, in welchem semantischen Zusammenhang Keywords in einem Text genannt werden, welche verwandten Begriffe auftauchen und welche Synonyme du benutzt.

                                                              Googles Einführung in die Suchmaschinenoptimierung gibt dir weiterführende Tipps, worauf du bei der Content-Optimierung achten solltest. Hier findest du das PDF-Dokument.
                                                              #7

                                                              Ladezeiten optimieren

                                                              Sehr lange Ladezeiten bergen das Risiko, dass Webseiten-Besucher abspringen und sich bei der Konkurrenz nach den gewünschten Inhalten oder Produkten umsehen. Studien zufolge wartet ein Großteil der Webseiten-Besucher gerade einmal drei Sekunden ab, bevor sie eine bis dahin nicht aufgebaute Webseite wieder verlassen. Seit 2010 gehört die Ladezeit einer Webseite zudem zu Googles Rankingfaktoren.

                                                              Um hohe Absprungraten zu vermeiden, solltest du also die Ladezeit deiner Webseite optimieren. Einfache Möglichkeiten, mit denen das gelingt: Erstelle einen schlanken und sauber strukturierten HTML-Code. Nutzt du CSS- und JavaScript-Dateien, fasse mehrere Dateien zu einer zusammen. Verwendest du Bilder, komprimiere diese für den Einsatz im Web.
                                                              #8

                                                              Optimierung für die lokale Suche

                                                              Lokale Suchmaschinenoptimierung bezeichnet die Optimierung für ortsbezogene Suchanfragen wie „Schuhladen Berlin" oder „Wellnesshotel Rügen". Google wertet verschiedene Datenquellen aus, um Suchenden relevante, lokale Ergebnisse zu liefern.

                                                              Dazu gehört unter anderem Einträge bei Google My Business, Einträge in Online-Branchenbüchern und -verzeichnissen, Profile in den sozialen Netzwerken sowie Bewertungen über Google My Business. Beachte, dass die Unternehmensdaten in den verschiedenen Verzeichnissen konsistent sind. Nutze immer dasselbe Format für Telefon- und Faxnummern und achte auf einheitliche Schreibweisen.
                                                              Willst du deine Webseite für die ortsbezogene Suche optimieren, solltest du frische, relevante Inhalte mit lokalem Bezug veröffentlichen. Baue außerdem strukturierte Daten auf deiner Webseite ein. Strukturierte Daten sind Daten, die sich in Form einer Tabelle darstellen lassen.

                                                              Sie bieten relevante Informationen für potenzielle Kunden, etwa Öffnungszeiten, akzeptierte Währungen und Zahlungsweisen, Bewertungen, usw. Eine vollständige Auflistung relevanter strukturierter Daten bietet schema.org, eine gemeinsame Initiative der Suchmaschinen Google, Yahoo, Bing und Yandex. Schema.org stellt auch ein einheitliches Verfahren zur Verfügung, um strukturierte Daten auszuzeichnen.
                                                              #9

                                                              Mobile Optimierung

                                                              Vor allem junge Menschen verbringen mittlerweile mehr Zeit mit Smartphone und Tablet als vor dem Desktop-Rechner. Smartphone- und Tablet-Nutzer haben häufig ein anderes Informationsbedürfnis als Nutzer, die Webseiten vom heimischen Computer aus aufrufen. Durch ihre kleineren Bildschirme, eine geringere Auflösung und manchmal langsamere Internetverbindungen stellen mobile Endgeräte zudem andere technische Anforderungen an Webseiten. Das Ziel der mobilen Optimierung besteht darin, deine Webseite an diese Anforderungen anzupassen.

                                                              Google empfiehlt zu diesem Zweck eine technische Lösung – das Responsive Webdesign. Bei dieser Methode sendet der Server immer denselben HMTL-Code an alle Geräte, sowohl an den Desktop-PC als auch an das Smartphone und das Tablet. Die Desktop-Variante und die mobile Variante der Webseite sind über dieselbe URL zu erreichen. Damit entfällt die Notwendigkeit, Google über die Existenz einer separaten mobilen Webseite zu informieren. Mittels CSS passt sich die Seite automatisch an die Breite des jeweiligen Bildschirms an.
                                                              ©Haselböck & Mast, haselboeck-mast.de
                                                              Im April 2018 hat Google den „Mobile First Index" eingeführt. Da immer mehr Suchen von mobilen Endgeräten gestartet werden, berücksichtigen Googles Crawler bei der Indexierung nur noch Informationen, die sie auf der mobilen Version einer Webseite finden. Diese Informationen nutzt Google dann auch für das Ranking der Webseiten.

                                                              Noch sind nicht alle Website auf den Mobile First Index umgestellt. Besteht noch keine oder keine gute mobile Version der Webseite, ziehen Crawler weiterhin die Desktop-Version zur Indexierung heran. Bei Webseiten, die bereits auf den Mobile First Index umgestellt sind, erfolgt die Bewertung jedoch anhand der mobilen Webseite.
                                                              #10

                                                              Offpage-Optimierung und Linkaufbau

                                                              Bislang hast du Tipps zur Onpage-Optimierung deiner Webseite bekommen. Hier geht es jetzt um die Offpage-Optimierung, genauer gesagt um den Aufbau von Backlinks. Das sind die Links, die von externen Webseiten auf deine Seite verweisen.

                                                              Warum sind Backlinks wichtig? Suchmaschinen wie Google schätzen Webseiten als besonders relevant ein, wenn diese von anderen, hochwertigen Webseiten verlinkt werden. Je vertrauenswürdiger der Linkgeber ist, umso besser wird auch deine Webseite beurteilt.
                                                                Es gibt verschiedene Methoden, Backlinks aufzubauen. Dies sind nur einige Beispiele:
                                                                • Du bietest interessante, einzigartige Inhalte, die andere Webseiten gerne verlinken.
                                                                • Du bittest Geschäftspartner oder Firmenkunden, deine Webseite zu verlinken.
                                                                • Du trägst deine Webseite auf Städtewebseiten und in digitale Branchenbücher ein.
                                                                • Du erstellst Gastartikel für thematisch passende Blogs oder News-Seiten und verlinkst deine Webseite dort.
                                                                • Du sponserst einen Verein oder spendest für einen guten Zweck und lässt deine Webseite vom Empfänger verlinken.
                                                                • Du nimmst an Business-Wettbewerben teil, die Links zu den Teilnehmern veröffentlichen.
                                                                Such dir möglichst viele verschiedene vertrauenswürdige, etablierte Webseiten aus, von denen du verlinkt werden möchtest. Die Webseiten sollten thematisch zu deinem Angebot passen. Verzichte auf Backlinks von Linknetzwerken. Das sind Netzwerke aus hunderten, manchmal tausenden von Webseiten, die sich untereinander verlinken und nur für den Linkaufbau erstellt wurden. Linknetzwerke widersprechen den Google Richtlinien.

                                                                Controlling & Monitoring

                                                                Hast du all diese Schritte ausgeführt, willst du natürlich auch wissen, wie erfolgreich deine SEO-Maßnahmen überhaupt sind. Zu einer nachhaltigen SEO-Strategie gehört daher auch das regelmäßige Monitoring und Controlling. Das Controlling findet aber nicht erst zum Ende des Optimierungsprozesses statt. Kontrolliere die Auswirkungen deiner SEO-Maßnahmen stattdessen in regelmäßigen Abständen, zu zuvor definierten Zeitpunkten.

                                                                Es gibt eine ganze Reihe von Tools, die dich beim Controlling und Monitoring unterstützen. Sie können aber kaum eine Aussage darüber treffen, welche Auswirkungen eine einzelne Optimierungsmaßnahme hat. SEO ist ein komplexer Prozess, bei dem viele Faktoren wirken. Eine ganzheitliche, strategische Suchmaschinenoptimierung betrachtet daher das Zusammenspiel aller einzelnen Maßnahmen.

                                                                Fazit: Mit einer nachhaltigen SEO-Strategie zum Erfolg

                                                                Jetzt kennst du die wichtigsten Faktoren, die du beim Aufbau deiner SEO-Strategie beachten solltest. Mit dem Controlling und Monitoring ist die Suchmaschinenoptimierung keineswegs abgeschlossen! Suchmaschinen überarbeiten ihre Rankingfaktoren ständig und verfeinern laufend ihre Algorithmen zur Bewertung und Sortierung von Webseiten. Möchtest du langfristig eine gute Platzierung in den Suchergebnislisten erzielen, solltest du deine Strategie immer wieder überprüfen und gegebenenfalls anpassen.

                                                                Hier konnten wir die einzelnen Themenkomplexe der Suchmaschinenoptimierung nur kurz anreißen. Möchtest du dich tiefer in die Materie einarbeiten, eignet sich dafür zum Beispiel der SEO-Ratgeber von MOZ. Noch mehr Praxis-Tipps und Anleitungen bekommst du in meinem Buch „Suchmaschinenoptimierung für Wellnesshotels". Viele der dort vorgestellten Tipps gelten nicht nur für Hotels, sondern lassen sich auf andere Unternehmen übertragen.

                                                                Erfahre, wie du Serpstat mit bestmöglicher Effizienz verwendest

                                                                Möchtest du persönliche Produktdemonstration, die Testversion oder erfolgreiche Use-Cases bekommen?

                                                                Sende eine Anfrage und unser Support-Team kontaktiert dich ;)

                                                                Die Beiträge der Gastautoren können nicht mit der Meinung der Serpstat-Redaktion übereinstimmen.

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