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SEO Lesezeit 28 Minuten 21 July 2019

Studie: Typische SEO-Fehler auf der Website, die du vermeiden solltest

Infografik: Typische SEO-Fehler auf der Website, die du vermeiden solltest

Olena Khodos
Redakteurin bei Serpstat
SEO-Fehler können wirklich peinlich sein, besonders wenn es um Rankings deiner Website geht. Welche SEO-Fehler treten am häufigsten auf, haben wir in Rahmen einer SEO-Studie von 223 Mio. Seiten festgestellt. Außerdem haben wir 12 SEO-Experten zum Thema SEO-Fehler interviewt.
Wenn du ein SEO bist, kann ich sicher sagen, dass du mindestens ein mal pro Monat auf den Artikel zum Thema SEO-Fehler stößt. Nichts Neues, oder? Was ist, wenn ich sagen werde, dass dieser Beitrag ungewöhnlich ist?

Um nicht tausendmal die Listen der gängigsten SEO-Fehler zu wiederholen, präsentiere ich Ergebnisse unserer Studie, die auf den tatsächlichen Angaben basiert.

Welche SEO-Fehler treten am häufigsten auf? Um diese Frage zu beantworten, analysiert die Serpstat-Redaktion jedes Jahr die Ergebnisse der Website-Prüfungen, die unsere Nutzer durchgeführt haben. Die Ergebnisse der 2018er-Studie der häufigsten SEO-Probleme, findest du in den Grafiken unten.
Unsere Experten
Daniel Marx
Partner und Head of SEO
bei .kloos
Armin Ginschel
Head of SEO bei
den Netzgefährten
Stephan Czysch
Geschäftsführer des Dept Digital Marketing Teams
Jennifer Lapp
SEO Content Strategist Marketing
bei Hubspot
Thea Windisch
SEO-Spezialistin bei
eVisions Advertising
Jochen Moschko
Senior SEO-Manager
bei FAIRRANK GmbH
Markus Hövener
Geschäftsführender Gesellschafter,
Head of SEO bei bloofusion.de
Robert Pohl
SEO-Manager, Web-Autor und Cross-Media-Publisher
Eico Schweins
Online Marketing Berater und Inhaber von Visionary Online Marketing
Sebastian Denzin
Digital Marketing Specialist, Inhaber von SaphirSolution
Klaus Wockenfoth
Online-Marketingmanager
bei synetics
Alexander Rus
Geschäftsführer bei
Evergreen Media AR GmbH

Serpstat-Studie: Die typischen SEO-Fehler

Ergebnisse der Studie

Innerhalb des Jahres wurden mithilfe des Audit-Tools von Serpstat 204 Tsd. Prüfungen durchgeführt und 223 Mio. Seiten der Nutzer geprüft. Wir haben diese Daten analysiert und präsentieren die häufigsten SEO-Fehler, die auf den geprüften Websites gefunden wurden.

Wie aus der im Diagramm dargestellten Situation ersichtlich ist, hatten die meisten Websites, die mit Serpstat geprüft wurden, Meta-Tag-, Markup- und Link-verwandte Probleme. Zu den häufigsten gehören auch Überschriften-, HTTPS-Zertifikat- und Redirects- verwandte Schwächen.

Den niedrigsten Anteil haben die Probleme gezeigt, die in hreflang-, Multimedia- und Inhalte-, Indexierung-, HTTP-Statusсodes, AMP- und Ladezeitbereichen auftreten.
Serpstat zeigen mit ihrer Studie sehr schön, dass es für technische SEOs auch 2019 noch viel zu tun gibt. Die Qual klassische SEO-Fehler zu beseitigen, macht weiterhin einen erheblichen Anteil am Tagesgeschäft vieler Website-Betreiber und Tech-SEOs aus.

Es liegt nicht daran, dass Website-Entwickler das Problem nicht erkannt hätten: Die großen Baukastensysteme bieten direkt oder aus der Community eine Vielzahl guter Lösungen für nahezu alle technisch voreinstellbaren SEO-Probleme an. Die Probleme fangen da an, wo die Voreinstellungen aufhören und individuelle Einstellungen, konkrete Inhalte und strategische Entscheidungen anfangen. Da fehlt auch 2019 noch vielen Website-Besitzern das Verständnis und Know-How.

Die Studie zeigt: Während wir SEOS über KI, Voice Search und Entitäten philosophieren, hapert es am Markt häufig schon am Einfachsten. Da hilft nur weiter aufklären, fortbilden und Wissen teilen. Und vielleicht braucht es dazu auch noch mehr der „X typischen SEO-Fehler"-Artikel.


Eico Schweins,
Online Marketing Berater und Inhaber von Visionary Online Marketing
SEO ist enorm umfangreich und entsprechend viele Fallstricke warten auf Webseitenbetreiber. In unserer Agentur-Praxis sind die meisten Fehler vom System abhängig. Insbesondere bei eCommerce Software Lösungen bringen die Hersteller der Software einige Fehler nativ mit, die Onlineshopbetreiber vor bestimmte Herausforderungen stellen. Hier müssen templateseitig Anpassungen gemacht werden, die eine bessere OnPage Hygiene ermöglichen.

Sebastian Denzin,
Digital Marketing Specialist, Inhaber von SaphirSolution

Länderspezifische Besonderheiten

Um regionale Besonderheiten darzustellen, habe ich einige länderspezifische Domains analysiert, die die Ergebnisse zu präzisieren helfen. So zeigt Forschung, dass mehr als 70 % aller Fehler auf Websites, die zu .de-Domains gehören, bei Meta-Tags, Indexierung, Markups und Überschriften liegen.

Genau diese Fehler sind auch die häufigsten bei .at-Websites. Trotzdem gibt es auch Unterschiede: die Indexierung ist die häufigste Schwachstelle der meisten österreichischen Websites, die eine entsprechende Top-Level-Domain haben. Was .eu-Domains angeht, sind ihre Achillesferse die Meta-Tags.

Natürlich verfügen nicht alle geprüften Websites im deutschsprachigen Raum über .de-, .at- oder .eu-Domains. Wenn du Informationen zu anderen Domains brauchst, wirf einen Blick auf das 1. Diagramm, das die allgemeine Statistik präsentiert.
Am meisten hat mich tatsächlich überrascht, dass anscheinend nur wenig deutsche Webseiten die Hilfe eines SEO-Experten in Anspruch nehmen – oder tatsächlich umsetzen: 70 % aller Fehler auf Websites, die zu .de-Domains gehören, bei Meta-Tags, Indexierung, Markups und Überschriften – hier könnte sich einerseits die Frage stellen, ob die Webseiten von Content Editoren betreut werden, die wenig Erfahrung im Bereich SEO haben, oder ob die technischen Vorraussetzungen im CMS nicht gegeben sind, die technische Betreuung vielleicht nicht mit SEO-Brille erfolgt...

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass obwohl viele beteuern, dass SEO wichtig ist, die SEO-Abteilung vieler Unternehmen spärlich besetzt und kein großes Gewicht in wichtigen Entscheidungen hat.


Jennifer Lapp,
SEO Content Strategist Marketing bei HubSpot

Die häufigsten Fehler und Schwächen und wie du damit umgehen kannst

Meta-Tags

Obwohl den Nutzern die Meta-Tags nicht sichtbar sind, spielen sie eine wichtige Rolle, da sie der Suchmaschine mitteilen, worum es auf der Seite geht. Außerdem nehmen diese Elemente an der Snippetserstellung teil.

Meta-Tags-Fehler beeinträchtigen das Ranking deiner Website und verschandeln das Aussehen der Website in Suchergebnissen, was zur Verschlechterung der User-Signale führt. Wie die Ergebnisse der Studie zeigen, solltest du in erster Linie Titellänge und Anwesenheit von Description prüfen:
Auch wenn die Bedeutung der Meta-Tags für die Rankings zurückging, sollte man ihnen doch Aufmerksamkeit schenken, vor allem im Hinblick auf die Klickrate in den SERPs. Immer wieder sieht man Seiten, auf denen der überwiegende Teil an Seitentiteln und Meta-Descriptions identisch ist, leer gelassen wird oder nur bedingt zum Thema der Seite passt.

Armin Ginschel,
Head of SEO bei Netzgefährten
Es wundert mich nicht, dass Meta-Tags ganz oben auf der Liste stehen. Bei den meisten Firmen bzw. in den Content-Abteilungen sind Title Tag und Meta Description lästige Felder, die man halt so schnell schnell nebenbei mitausfüllt. Dabei wird vergessen, dass der Title Tag einer der wichtigsten OnPage- und Klickfaktoren ist. Google Snippets sollten aus meiner Sicht eigentlich wie Google-Anzeigen behandelt werden (dementsprechend schau dir die Google Ads zum jeweiligen Keyword an). Man sollte sich die Zeit nehmen, um zu überlegen, was den Nutzer zum Klicken bewegt. Der Snippet muss 100% der Suchintention entsprechen, sonst wird es nichts mit dem Klick.

Generell gilt: Testen, testen und noch mehr testen. Du weißt nicht, was in deiner Nische funktioniert, bevor du es nicht ausprobiert hast. Mit dem Leistungsbericht in der Google Search Console werden dir alle nötigen Daten zur Verfügung gestellt, um den perfekten Google Snippet zu schmieden. Klingt nach zu viel Arbeit und lohnt sich nicht? Es gibt keinen günstigeren und schnelleren Weg, um an mehr organische Zugriffe zu kommen. Für alle Keywords / Seiten, bei denen du auf der ersten Seite stehst, solltest du die Performance (Klickrate) regelmäßig prüfen. Durch jede kleine Verbesserung bekommst du bei gleichen Google Rankings sofort mehr Besucher.

Nicht vergessen: In der Praxis zeigt sich, Google ist zwar schlau, aber nicht so schlau. Wenn das Keyword nicht im Title Tag enthalten ist, wird es in umkämpften Nischen schwierig zu ranken.

Alexander Rus,
Geschäftsführer bei Evergreen Media AR GmbH
Die Optimierung der Meta-Tags - insbesondere Title und Description - gehört zu den Hausaufgaben, die jeder Websitebetreiber und SEO zu machen hat. Gerade in diesem Bereich kann mit verhältnismäßig kleinem Aufwand eine ganze Menge erreicht werden.

Der Seitentitel ist der erste Berührungspunkt eines Nutzers mit der Seite, noch bevor er sie aufgerufen hat. Schon aus diesem Grund sollte ihm genügend Aufmerksamkeit geschenkt werden. Animiert der Titel zum Klick? Ist er aussagekräftig und fasst ansprechend zusammen, was den Nutzer erwartet?

Die Description kann - häufiger als der Seitentitel - auch schon einmal durch die Suchmaschine selbst ausgetauscht werden. Dennoch ist sie eine gute Möglichkeit, dem Nutzer die entscheidenden Argumente zum Klick auf das Suchergebnis zu bieten.

Wie in allen anderen Bereichen ist hier auch das Testen sehr wichtig. Ein einmal geschriebener Titel ist keineswegs bis in alle Ewigkeit fix. Beobachtet auch, wie sich die dazugehörige Seite in der Search Console entwickelt und experimentiert mit Formulierungen, nutzt Sonderzeichen oder - sofern es zum Charakter der Seite passt - Emojis.

Klaus Wockenfoth,
Online-Marketingmanager bei synetics

Links, Markups und Überschriften

Die Suchmaschinen bewerten Linkprofile sehr sorgfältig, aus diesem Grund beeinflussen Qualität und Anzahl externer Links wesentlich die Positionen deiner Website.

Trotzdem solltest du auch interne Linkfaktoren nicht vergessen: nofollow-Attribute und URL-Optimierung. Auf dem Diagramm findest du auch Fehler und Schwächen, die mit Markups und Überschriften verbunden sind. Markups und Überschriften umfassen Attribute, die der Markierung und der Strukturierung der Daten dienen. Sie helfen den Suchmaschinen und Netzwerken deine Website richtig darstellen.

Zu den häufigsten Schwachstellen in Bezug auf Links, Markups und Überschriften gehören nofollow-Attribute für externe Links, fehlendes Twitter Card-Markup und H1, der den Title-Tag doppelt:
Fehlende oder doppelte Tags sind in der Tat ein häufiges Problem. Manchmal vergisst man beim Editieren eines Textes, irrtümlich vergebene Tags wieder zu löschen.

Das Hauptproblem ist jedoch, dass bei Wordpress auch Titel und Überschritten als H1 ausgegeben werden, die man so nicht selbst getaggt hat. Das liegt an den voreingestellten Überschriften für die Seite. Im Customizer kann man sich diese unter "Headings/Subheadings" ansehen. Ob man sie ändern kann, muss ich noch prüfen.

Dass die Cards zu den einzelnen Sozialen Netzwerken manchmal fehlen, kann ich bestätigen. Meistens liegt das daran, dass die Bildgröße des Thumbnails/Vorschausbildes nicht stimmt. Hier gibt es unterschiedliche Empfehlungen, die variieren. Am besten einfach ausprobieren, bis es passt.


Robert Pohl,
SEO-Manager, Web-Autor und Cross-Media-Publisher
Der Fehler, der uns am häufigsten unterkommt ist tatsächlich, dass Websitebetreiber die Intention hinter den Suchanfragen nicht wirklich verstehen und dann nicht die Inhalte liefern die sich User erwarten. Oder eben mit unpassenden Inhalten für spezifische Begriffe ranken wollen. Bezüglich technischer oder struktureller SEO-Fehler fallen uns aber vor allem zwei Dinge immer wieder auf.

Was Redakteure oft falsch machen sind Überschriften. Nach wie vor werden Überschriften sehr oft als Designelemente verwendet und nicht als semantische Auszeichnungen verstanden, die den Text für User, wie für Suchmaschinen logisch strukturieren. Weil die Schriftgröße gerade passt werden einfach zig H1 Überschriften in einem Artikel verwendet, H4 Überschriften statt <strong> Tags, usw. Dass Programmierer im Template Logo als H1 Überschrift deklarieren oder in der Hauptnavigation Überschriften statt den vorgesehenen HTML Mark-Up verwenden, hat zum Glück abgenommen, kommt aber besonders bei selbstbestrickten Systemen immer wieder vor.

Eine Sache, bei der wir fast bei jeder analysierten Website-Fehler finden, sind die href-lang Attribute. Das beginnt bei der falschen Verwendung der Sprachen bzw. Regionskürzel, geht über die Listung falscher oder gar nicht vorhandener Versionen, bis hin zu Konflikten mit dem Canonical-Tag. Wird eines der bekannteren WordPress Plugins für Mehrsprachigkeit benutzt stehen die Chancen nicht so schlecht, dass es tatsächlich korrekt aufgesetzt ist. In aller Regel aber scheint eine korrekte Implementierung für Developer nicht so einfach zu sein.

Daniel Marx,
Head of SEO bei .kloos
Ein wundervolles Thema ist die interne Verlinkung. Leider lassen hier viele Websitebetreiber ordentlich Potential einfach liegen. Denn die Verknüpfung einzelner Seiten ist nicht allein für die Suchmaschinen interessant, die so neue Inhalte finden können. Mit einer durchdachten und sorgfältig aufgesetzten Linkstruktur könnt ihr auch eure Nutzer besser durch euer Angebot führen.
In jedem Falle sollte die interne Verlinkung eurer Seite sinnvoll und auf das Ziel der Seite abgestimmt sein. Bitte versucht nicht krampfhaft alles miteinander zu verknüpfen. Stellt euch immer die Frage: "Ist das für einen Nutzer meiner Seite sinnvoll?".

Überschriften sind ein großartiges Stilmittel, um Benutzern der Seite Informationen in komprimierter Form anzubieten. Oft lesen diese sich zunächst die Überschriften durch und entscheiden dann, ob der Text so interessant ist, dass sich das Lesen lohnt. Denkt also auch hier bereits an eure Besucher und nicht in erster Linie an die Suchmaschinen.
Gerade die einleitende Hauptüberschrift muss "sitzen". Anleitungen und Tipps zum Verfassen guter Überschriften findet ihr im Web mehr als genug. Testet auch hier, was ihr testen könnt. Gerade bei solchen Elementen bieten sich A/B/n-Tests an, mit denen ihr mehrere Überschriften gegeneinander testen könnt.

Strukturiert eure Texte sinnvoll in Absätze und fasst thematisch zusammengehörende Abschnitte mit einer (ent)sprechenden Überschrift zusammen. Übertreibt es auch nicht. Nur in den wenigsten Fällen braucht jemand eine H5 und H6.

Kaum eine Website sollte heute noch auf strukturierte Daten verzichten. Denn auf der einen Seite ist deren Einbindung über JSON-LD zum Kinderspiel geworden. Auf der anderen Seite habt ihr so ein sehr einfaches Mittel, um Suchmaschinen noch ein paar Informationen zu eurer Website, euren Produkten oder auch euch selbst zu übermitteln. Erwartet jedoch bitte keine Ranking-Wunder.

Klaus Wockenfoth,
Online-Marketingmanager bei synetics

HTTPS-Zertifikat

Ein HTTPS-Zertifikat gewährleistet eine sichere Verbindung mit der Website und dem Browser. Dieser Aspekt gehört auch zu den wichtigen Rankingfaktoren. Besondere Aufmerksamkeit bezüglich des HTTPS-Zertifikats erfordern Websites, die personenbezogenen Daten verwenden. Das häufigste Problem, das mit dem HTTPS-Zertifikat verbunden ist, ist die Verweisung von HTTPS- auf HTTP-Websites:
Das HTTPS Zertifikat hat mich ebenfalls überrascht – insbesondere, da der Fokus immer Stärker auf Sicherheit gesetzt wird, ist das doch sehr erstaunlich. Als Nutzer verlässt man die Seite doch schnell, wenn dieses Zertifikat fehlt.
Ich denke viele dieser Fehler sind vielleicht auch darauf zurückzuführen, dass sich Webseitenbetreiber viel zu selten in ihrer eigenen Webseite bewegen.
Folgende Fehler sieht man leider viel zu oft:

  • disallow im robots.txt benutzen, um content zu de-indexieren (dem hat sich ja auch Google inzwischen angenommen, allerdings wird es wohl wieder dauren, bis das bei allen webmastern angekommen ist)
  • keine Beschreibenden Anchor Texte beim Verlinken (hier klicken, mehr erfahren...) Sieht man leider viel zu häufig, doch wird oft vergessen, dass der Anchor Text dazu da ist, sein ziel zu beschreiben
  • gleiches gilt für Bild-alt-texte: insbesondere wenn es um eigenständige CTAs die zu einem wichtigen Teil der eigenen Seite führen, geht. Hier sollten wir bedenken, dass wir sicherstellen müssen, dass der Nutzer sich auf der Seite auch zurechtfindet, wenn eventuell ein bild nicht angezeigt werden kann
  • Schön sind auch Bildgrößenfehler: Ladzeiten verdreifachen sich, wenn Bilder nicht komprimiert werden, sondern in der höchsten Stock-Qualität hochgeladen werden
  • Gleiches gilt auch für Gifs: auch wenn gifs immer mehr an Beliebtheit gewinnen, sind sie einfach nicht Pagespeed-freundlich --> mit looped mp4s kann man dieses Problem leicht umgehen
  • Content unpublishen und löschen, nur weil sie keinen Traffic mehr anziehen, ohne vorher zu prüfen, ob der Content eventuell Backlinks hat. Seiten können durchaus gelöscht werden, sollten jedoch dementsprechend umgeleitet werden.
  • Mobile Seiten, die nicht die gleichen Funktionalitäten haben, wie ihre Desktop-Gegenparts – im mobile-first Index wird anhand des mobilen Inhalts geurteilt und gerankt, nicht an der Desktop-Version.

Jennifer Lapp,
SEO Content Strategist Marketing bei HubSpot
Auch die Nutzung einer SSL-Verschlüsselung für eine Website gehört zu den Hausaufgaben jedes Webmasters. Gerade in Zeiten kostenfrei verfügbarer oder zumindest sehr preisgünstiger Zertifikatslösungen gibt es keine Entschuldigung, HTTPS nicht zu nutzen.

Achtet aber bitte darauf, dass ihr eure Website korrekt verschlüsselt. Erzwingt in jedem Falle immer die Weiterleitung von HTTP auf HTTPS. Möchtet ihr noch eine Stufe weitergehen, aktiviert für eure Website das sogenannte HSTS.

Klaus Wockenfoth,
Online-Marketingmanager bei synetics

Multimedia, Redirects und hreflang-Attribute

Multimedia-Elemente sind für die Optimierung auch sehr wichtig. Obwohl sie keinen direkten Einfluss auf das Ranking haben, können sie schlechte User-Signale und Indexierungsfehler verursachen. Außerdem beeinflussen Bilder auch die Ladezeit der Website. Das Diagramm stellt die gängigsten Redirects-, hreflang-Attribute- und Multimedia-Fehler dar.

Redirects leiten Benutzer von der angeforderten URL zu einer anderen weiter. Untersuche unsere statistischen Daten, um zu erfahren, welche Probleme du mit Weiterleitungen vermeiden solltest.

Wenn deine Website über eine mehrsprachige Oberfläche verfügt und du gleiche Inhalte auf mehreren Sprachen bietest, ist es wichtig das hreflang-Attribut anzuwenden. So kann die Suchmaschine verstehen, welche Version für Nutzer bevorzugt ist.
hreflang-Attribute helfen Google dabei die geographische Ausrichtung der Website zu verstehen - wichtig für internationale und mehrsprachige Webseiten. Wenn sich eine Webseite zum Beispiel an deutschsprachige User aus Deutschland, Österreich und der Schweiz richtet, ist es essentiell auch das entsprechende Markup zu verwenden.

Fehler in der Auszeichnung der hreflang-Attribute führen im schlimmsten Fall dazu, dass die Suchmaschine deine Webseite nicht versteht, verwirrt ist und beispielsweise mehrsprachige Unterseiten oder Dokumente gar nicht erst indexiert. Weitere Probleme können in Bezug auf Duplicate Content auftreten, zum Beispiel auf einsprachigen Webseiten für unterschiedliche Länder - da sich ja die Inhalte zwangsläufig überschneiden und somit doppelt sind. Das gilt für Webseiten in einer Sprache mit unterschiedlichen Subdomains, Unterverzeichnissen aber auch unterschiedlichen ccTLD.

Die richtige Anwendung von hreflang ist für internationale Webseiten nicht zu vernachlässigen und gehört definitiv zu den Fehlern, die leicht zu beheben sind. Wer hier nicht sauber arbeitet und richtig aufpasst, verschenkt wertvolle Rankings und Traffic.

Thea Windisch,
SEO & SEA Specialist bei eVisions Advertising
Weiterleitungen sind beliebte Fehlerquellen, vor allem Mischweiterleitungen sind hier zu nennen. URL 1 verweist per 301-Redirect auf URL 2, diese wiederum per 302-Redirect (oder Canonical-Tag) auf URL 3, diese wiederum per Redirect auf URL 4. Dadurch entstehen überlange Weiterleitungsketten (denen Google oftmals nicht bis zum Ende folgt) und die 302-Weiterleitungen geben keine Rankingsignale weiter.

Armin Ginschel,
Head of SEO bei Netzgefährten

Indexierung

Während der Indexierung bekommt die Suchmaschine eine Vorstellung davon, welche Informationen die Website enthält. Wenn die Website von der Indexierung gesperrt ist, können Nutzer sie einfach nicht finden. Einige der unten dargestellten Aspekten sind Schwachstellen, die öfters Fehler in sich bergen.

Canonical-Tags, die auf eine andere Seite verweisen, nicht indexierte Seite (noindex) und Iframe-Tags sind die Schwachstellen der Website, die öfters Fehler verursachen.
Egal wie gut eine Website betreut wird, es kommt immer wieder zu den hier ermittelten Fehlern & Problemen. Seiten sind nicht mehr erreichbar, Weiterleitungen werden gelöscht oder fehlen, Canonical-Tags oder Seitentitel sind auf einmal anders. Aus diesen Gründen ist ein aktives Monitoring von SEO-relevanten Elementen auf der Seite und ein regelmäßiges Crawling essentiell wichtig.

Der größte technische Fehler mit dem ich konfrontiert war? Der komplette Webshop wurde mit einem Release auf Noindex gestellt. Natürlich erfolgte der Livegang an einem späten Freitag - und das Programmiererteam war auf dem Weg ins Wochenende. Ob wir von dem Releasezeitpunkt vorab wussten? Natürlich nicht. Für Nutzer war die Seite ja fehlerfrei nutzbar - nur eben von Suchmaschinen nicht.

— Stephan Czysch,
Geschäftsführer des Dept Digital Marketing Teams (Berlin)
Canonical-Tags. Hierbei handelt es sich um ein eigentlich sinnvolles Element, welches dem Problem von Duplicate Content entgegenwirken soll. Leider sieht man immer wieder Fälle, bei denen ein Canonical-Tag auch bei Seiten eingesetzt wird, die keine Ähnlichkeit zueinander aufweisen. Typisch ist auch das Phänomen, dass URL 1 per Canonical auf URL 2 verweist und diese wieder zurück.

Armin Ginschel,
Head of SEO bei Netzgefährten

HTTP-Statusсodes, AMP und Inhalte

HTTP-Statuscodes sind die Antworten, die der Server auf Anfrage der Nutzer liefert. Fehlercodes sind ernsthafte Probleme, die das Ranking der Website negativ beeinflussen.

AMP (Accelerated Mobile Pages) sind beschleunigte Mobilseiten, die für mobile Endgeräte optimiert sind. Es ist empfehlenswert, AMP-Technologien für die Verbesserung der Ladezeit anzuwenden.

Minderwertige, generierte Inhalte gehören zu den häufigsten Gründen der Verschlechterung von Rankingpositionen. Berücksichtige diese Aspekte bei der Optimierung, um die häufigsten Fehler zu vermeiden.

Zu den häufigsten Problemen dieser Gruppen gehören 404-Fehlercodes, fehlende AMP-Technologien und Verwendung von generierten Inhalten.
Man muss sich für die AMP-Einstellungen die erfolgreiche Zeit nehmen. Die bei der Prüfung durch Google ausgewiesenen AMP-HTML-Fehler spielen jedoch nach meinen Erfahrungen in der Praxis eher eine untergeordnete Rolle. Ich glaube auch nicht, dass diese Fehler das Ranking wesentlich beeinflussen.


Robert Pohl,
SEO-Manager, Web-Autor und Cross-Media-Publisher
Grundsätzlich muss man bei solchen Studien immer vorsichtig sein. Die Überschrift lautet ja „Typische SEO-Fehler auf der Website, die du vermeiden solltest". Im Verlauf der Studie werden dann aber Faktoren genannt, die manchmal zu Problemen führen, aber oftmals unproblematisch oder auch sinnvoll sind.

Dass eine Seite auf Noindex steht, kann absolut sinnvoll sein. Dass ein Canonical-Tag auf eine andere Seite verweist, kann absolut sinnvoll sein – und ist streng genommen sogar der Daseinszweck vom Canonical-Tag. Und so weiter.

In der Praxis merke ich, dass sich Website-Betreiber oft mit unsinnigen Aspekten beschäftigen, während der größte Hebel – starke Inhalte aufbauen – in dieser Zeit dann nicht bedient wird. Deswegen muss man bei einer SEO-Analyse immer sehr genau hinschauen: Welche Aspekte müssen mit welcher Priorisierung umgesetzt werden? Und was ist eigentlich nur „nice to have"?

Es gibt z. B. viele Unternehmen, die eine robots.txt nur deswegen anlegen, weil irgendein Tool das moniert hat – und das, obwohl die schiere Existenz der Datei noch gar nichts ändert.

— Markus Hövener,
Geschäftsführender Gesellschafter, Head of SEO bei bloofusion.de
Der Inhalt einer Seite sollte beständig auf dem Prüfstand stehen. Gibt es Duplicate Content, beantwortet der Content wichtige Nutzerfragen und ist der Inhalt noch aktuell? Veralteter Content ist nutzbringend, wie die Tageszeitung der letzten Woche. Wer dann noch Teile seines Inhaltes versteckt, dem wird Google schnell auf die Finger klopfen.

Armin Ginschel,
Head of SEO bei Netzgefährten
Inhalte sind nach wie vor das A und O einer Website. Finden sich Platzhalter wie das berühmte "Lorem Ipsum" oder aber gar keine Inhalte auf einer Seite, ist das ärgerlich für den Nutzer, peinlich für den Webmaster und gleichgültig für die Suchmaschine. Denn Letztere wird die Seite entsprechend (stiefmütterlich) behandeln.

Das Verfassen von Texten für eine Website ist eine Kunst. Ich empfehle darum diese Aufgabe in jedem Falle einem dafür spezialisierten Menschen auf den Tisch zu legen, obwohl dies leider nicht immer machbar ist. Während der SEO Vorgaben für die Inhalte auf der Basis seiner Recherchen und Analysen machen kann und soll, obliegt es einem Redakteur, diese Vorgaben in eine für (vor allem von) Menschen und Maschinen verwertbare Form zu gießen. Auch Unternehmen (bzw. deren Marketing-Abteilungen) sollten sich einen Mitarbeiter gönnen, der Texte für die Kommunikation nach außen verfassen kann.

Werden Übersetzungen benötigt, sollten die Hoffnungen bitte nicht auf dem Google Translator ruhen. Es führt kein Weg daran vorbei, Geld in die Hand zu nehmen und einen Übersetzer zu beauftragen, der mit der gewünschten Sprache (und idealerweise mit der Branche) vertraut ist. Andernfalls werden die Verluste in jedem Falle höher sein als die Ausgaben für eine ordentliche Übersetzung.

Klaus Wockenfoth,
Online-Marketingmanager bei synetics

Ladezeit

Wenn deine Website ewig lädt, beeinträchtigt dies die Benutzerfreundlichkeit und vergeudet das Crawling-Budget. Die meisten gängigen Probleme in Bezug auf die Ladezeit der Website sind mit der Verwendung der Browser-Cache, Bild-, JavaScript- und CSS-Optimierung verbunden.
 
Lange Ladezeiten sind eines der „beliebtesten" Probleme. Leider mögen weder die Suchmaschinen, noch die Besucher lange warten, bis die Seite endlich geladen und nutzbar ist. Unzählige Skripte und CSS-Dateien sowie Bilder, die in zu großen Abmessungen hochgeladen werden, sind typische Anlaufstellen für Verbesserungen.

Armin Ginschel,
Head of SEO bei Netzgefährten
Die Optimierung der Ladezeit einer Website ist ein derart facettenreiches Thema, dass damit sehr leicht eine Artikelreihe verfasst werden könnte. Und es ist ebenfalls ein so wichtiges Thema, dass ihm durchaus eine gute Portion Aufmerksamkeit geschenkt werden sollte. Wenn eine Website langsam lädt, können bereit die Developer Tools eines beliebigen Browsers sehr aufschlussreich sein.

Dazu könnt ihr in einem solchen Tool einfach das Laden der einzelnen Elemente einer Website beobachten und so meist schon den ersten Bremsklotz identifizieren.

Lohnend ist immer ein Blick auf das Caching, die Bilder und die Scripte. Diese drei Elemente verursachen erfahrungsgemäß die hauptsächlichen Probleme. Untersucht die .htaccess-Datei, ob das Caching aktiviert ist. Optimiert die eingebundenen Bilder hinsichtlich Größe und Datenformat und prüft, ob ihr wirklich alle 257 eingebundenen Javascripte benötigt oder ob vielleicht auch ein paar wenige ausreichen.

Klaus Wockenfoth,
Online-Marketingmanager bei synetics

Wie findest und korrigierst du SEO-Fehler mit Serpstat?

Der einfachste Weg alle oben genannten Fehler finden, ist ein Projekt bei Serpstat-Audit zu starten und die Website (oder eine einzelne Seite) auf Schwachstellen zu prüfen. Das Modul untersucht 20 Seiten pro Sekunde und findet mehr als 50 Aspekte, die potenzielle Schwierigkeiten in sich bergen. Wie erstellst du ein Audit-Projekt bei Serpstat?
Im Bericht findest du Fehler, die nach Wichtigkeit und Kategorien geordnet sind. Die Liste der Seiten, auf denen ein entsprechendes Problem gefunden wurde, erleichtert auch die Alltagsroutine jedes SEO.

Außerdem werden von Serpstat Empfehlungen angeboten, die zur Behebung des bestimmten Problems beitragen. Diese Schwachstellen sind keine Fehler im eigentlichen Sinne ("Informationen"), sie werden nur zur Kenntnisnahme angezeigt, damit du entsprechende Seiten beachtest.
Die neue Serpstat-Studie ist sehr aufschlussreich und bildet das ab, was man in der Praxis häufig sieht – angefangen bei den Meta-Tags bis hin zu HTTP-Statuscodes. Durch SEO-Fehler wird viel Potential verschenkt, dabei ließen sich die meisten dieser Fehler leicht vermeiden.

Jochen Moschko,
Senior SEO-Manager der FAIRRANK GmbH

Zusammenfassung

Obwohl die Fehler, die zur Verschlechterung des Rankings deiner Website führen, sehr vielfältig sind, hast du Chance, sie auf einmal zu finden. Berücksichtige diese Bereiche, die am häufigsten die Schwachstellen der Websites sind:

  • Meta-Tags
  • Markups
  • Links
  • Überschriften
  • HTTPS-Zertifikat
  • Redirects
  • hreflang-Attribut
  • Multimedia
  • Indexierung
  • HTTP-Statusсodes
  • AMP
  • Ladezeit
  • Inhalte.
Hoffentlich ist dir dabei diese Informationen hilfreich. Untersuche die Ergebnisse unserer SEO-Studie und fülle Lücken deiner Website bezüglich Suchmaschinenoptimierung! :)

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