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Content Marketing Lesezeit 21 Minuten 5 December 2018

Erfolgreicher Newsletter: Tipps und Tricks

Erfolgreicher Newsletter: Wie sieht er aus?

Olena Khodos
Redakteurin bei Serpstat
Gerätst du jedes Mal in Panik, wenn du an einen Newsletter erinnerst? Lassen dich deine E-Mailings nicht schlafen? Mach dir keine Sorgen, ich habe für dich nützliche Empfehlungen gesammelt, die dich unbedingt zum Erfolg bringen. Sei damit vorsichtig, da du keine Chancen mehr hast, eine langweilige E-Mail zu senden.
Achtung! Der Artikel enthält Beispiele guter Online-Marketing-Newsletter und Expertenkommentare. Außerdem wurden Newsletter-Experten zum Thema "Erfolgreicher Newsletter" interviewt. Lies Interviews hier: Erfolgreicher Newsletter: Interviews mit Redakteuren
Newsletter-Experten
Susan Rautert
Redakteurin und E-Mail-Marketing-Managerin
der SEO-Küche Internet Marketing GmbH
Brian Klanten
Gründer der Online Marketing Site
Entwickler der SEO Traffic Strategie
Markus Mattscheck
Betreiber der Onlinemarketing-Praxis
Onlinemarketing-Berater
Marco Eggenschwiler
Geschäfts- und Projektleiter
der nextage GmbH
Jennifer Lapp
Marketing-Managerin DACH
von Hubspot
Valerie Baumgart
CRM und Partner-Managerin
der Newsletter2Go GmbH
Jan Tissler
Gründer und Herausgeber
des UPLOAD Magazins
Stefan Niesche
Event-Manager bei Sumago GmbH, Newsletter-Redakteur bei Campixx
Moritz Bauer
Digital-Unternehmer
Der Digitale Unternehmer
Diana Falke
Marketing-Managerin
der mailingwork GmbH
Robert Brandl
Gründer von EmailToolTester

Newsletter-Typen

Bevor du deine ersten E-Mailings sendest, solltest du klar verstehen, welche Newsletter-Typen es gibt und wozu sie dienen. Zuerst beantworte dir die Frage, was das Hauptziel deines Newsletters ist?

Möchtest du deine Leser zu einem Thema informieren, zu einem Kauf bewegen oder zu einer Veranstaltung einladen? Damit du dir einen Überblick über bestehende Newsletter-Typen verschaffen kannst, werden hier die häufigsten E-Mailings-Typen aufgelistet und einige Beispiele angeführt:

  • Ein traditioneller Newsletter, der aktuelle Nachrichten oder die neusten Blogbeiträge enthält. Als eine Variante dieses Newsletters können eine E-Mail mit den beliebtesten Artikeln oder ein Monatsrückblick sein. Für gewöhnlich wird diese E-Mail mit gleicher Häufigkeit gesendet: zum Beispiel ein Mal pro Woche oder alle zwei Wochen. Dieser Newsletter ist eine gute Möglichkeit, deinen Lesern Bescheid zu geben, dass du neue Artikel im Blog veröffentlicht hast. Dieser Newsletter generiert Traffic auf deiner Website.
Der Newsletter der SEO-Küche enthält nicht nur die neuesten Artikel, sondern auch häufig gestellten Fragen an das Team
  • Eine E-Mail, die Informationen zu einem bestimmten Ereignis oder einem angebotenen Produkt enthält. Dazu gehören auch Ankündigungen von neuen Funktionen oder Leistungen, falls es sich um Agenturen und Services handelt. Diese E-Mails können sowohl in regelmäßigen Abständen als auch gelegentlich geschickt werden.
Ankündigung der Updates im Newsletter von Newsletter2Go
Einladung zum Webinar im Newsletter von Bloofusion
  • Eine Transaktions-E-Mail oder Trigger-E-Mail bekommt der Nutzer, wenn er eine bestimmte Handlung getätigt hat: sich registriert, einen Warenkorb verlassen, eine Bestellung aufgegeben usw.
Bestätigung der Anmeldung bei seo-portal.de
Unsere Befragung hat deutlich ergeben, dass Profil-Aktionen häufig zum Versand der Trigger-Newsletter und zur Segmentierung der Zielgruppe dienen. Nebenbei gesagt, ist die Öffnungsrate der Trigger-E-Mails höher als durchschnittlich.
Je genauer wir die Zielgruppe definieren, desto besser können wir die Inhalte zusammenstellen. Hat ein Nutzer zum dritten Mal in einem Shop ein Handwerkzeug zur Holzbearbeitung gekauft, macht es Sinn, in den Newslettern das Thema oder vergleichbare Produkte zu promoten. Und das schlägt sich dann in Öffnungsraten, Klickraten und Bestellquoten nieder.
Markus Mattscheck,
Betreiber der Onlinemarketing-Praxis, Onlinemarketing-Berater
  • Gewinnspiele, Rabatte, Aktionen, die zeitlich begrenzt sind. Dieser Newsletter-Typ ist unter den Empfängern auch sehr beliebt und hat im Vergleich zu informativen E-Mailings höhere Öffnungsraten.
Aktion im Newsletter von Digitalcourage
  • Umfragen zu Produkten, Dienstleistungen oder Themenvorschläge, die zur Kommunikation zwischen Absendern und Empfängern dienen.
Newsletter-Umfrage von der mailingwork
  • Anleitungen, E-Books und Whitepapers können sowohl nach der Anmeldung des Nutzers als auch gelegentlich gesendet werden.
Newsletter von mailworx mit Whitepapers
Newsletter von Newsletter2Go mit Whitepapers
Newsletter von Suchradar mit neuer Ausgabe des Magazins
Wie unsere Befragung gezeigt hat, werden Blog-Beiträge, Newsletter-Freebies, Aktionen und Rabatte am häufigsten versendet. Je nach der Ziele der Newsletter werden diese Typen erfolgreich kombiniert.
Newsletter-Typen, die am häufigsten versendet werden
Abhängig von den Zielen, der Zielgruppe und dem Umfang der Einwilligung des Nutzers zum Erhalt von Newslettern unterscheiden sich die Typen der Newsletter, die wir versenden. Wichtig dabei ist, den Bedarf des Nutzers zu treffen. Nur dann kann man Newsletter-Marketing langfristig erfolgreich nutzen. Denn der Empfänger lernt schnell, welche E-Mail er öffnet und welche nicht. Und der verpflichtende Link zum Abbestellen ist schnell geklickt.
Markus Mattscheck,
Betreiber der Onlinemarketing-Praxis, Onlinemarketing-Berater
Mehrwert schlägt fast alles. Freebies sind gute Klickmagneten, Blogbeiträge bringen gute Aufenthaltszeiten auf der Webseite. Für andere Kunden ist der pure Salesletter das Mittel der Wahl.
Susan Rautert,
Redakteurin und E-Mail-Marketing-Managerin der SEO-Küche Internet Marketing GmbH & Co. KG
Gerne greife ich auch häufige Fragen aus meiner Community auf und beantworte diese in einem Newsletter. Oft sind das Fragen, die viele meiner Abonnenten interessieren, sodass ich hier mit hochwertigem Content helfen kann.

Brian Klanten,
Gründer der Online Marketing Site, Entwickler der SEO Traffic Strategie
Also, kombiniere verschiedene E-Mail-Typen und deinen Lesern wird es nie langweilig werden.

Wie soll der Newsletter inhaltlich aussehen?

Hast du einen Typen für deinen nächsten Newsletter gewählt? Was solltest du noch beachten? Egal, ob das die beliebtesten Beiträge oder eine neue Aktion in deinem Shop sind, verfügt die E-Mail über einige notwendige Elemente, die die du beachten musst. Der wichtigste Teil: was sollte der Newsletter enthalten?

Betreffzeile

Wie du weißt, erhalten deine Abonnenten Unmengen E-Mails. Deswegen hast du nur eine Chance, die Aufmerksamkeit deiner Leser zu gewinnen. Experten raten nicht, so lange Betreffzeilen zu schreiben: beschränke dich auf 60 bis 70 Zeichen. Beachte auch die Tatsache, dass deine E-Mails auf mobilen Geräten gut aussehen sollten. Um dies zu überprüfen, schicke einfach eine Test-E-Mail. Ist der Betreff ohne Abzug dargestellt?

Noch eine kleine Anmerkung: Der Betreff sollte verständlich sein und den Leser informieren, worum geht es. Bleibe dabei auf dem Teppich, der Artikel sollte enthalten, was die Betreffzeile verspricht. Vermeide auch traditionelle Spam-Worte wie „günstig", „kostenlos", "die letzte Chance" usw.

Darüber hinaus solltest du die Betreffzeilen abwechseln, damit sie deine Leser nicht langweilen. „Die besten Artikel im Blog für September", „Die besten Artikel im Blog für Oktober" sind eintönig und verschlechtern nur die Öffnungsrate. Es ist dabei auch wichtig, den Empfänger zum Öffnen zu motivieren. Diese Motivation kann auf unterschiedliche Weise erreicht werden:
  • durch Verknappung;
  • durch Neugier;
  • durch Personalisierung und Emojis.
Beispiel: Die E-Mails von Trusted Shops Team und mailworx sind auffällig. Es ist sicher, dass sie häufiger als andere gelesen werden.
Sonderzeichen in Betreffzeilen ziehen Aufmerksamkeit der Empfänger
Unsere Befragung hat gezeigt, dass 78 % der Newsletter-Redakteure gern Emojis im Betreff oder im Inhaltstext der Newsletter verwenden.
Ich setze Emojis ab und zu im Newsletter Betreff ein. Im Content dagegen verzichte ich darauf, um einen normalen Lesefluss beibehalten zu können. Bei den Emojis sollte aber immer darauf geachtet werden, dass diese auch auf wirklich allen Geräten dargestellt werden können.

Brian Klanten,
Gründer der Online Marketing Site, Entwickler der SEO Traffic Strategie
Ich kenne kein Gesetz, dass es verbietet, Emojis in Newslettern zu nutzen. Natürlich nutzen auch E-Mail-Marketer Erkenntnisse aus der Verhaltensforschung. Und wenn ein Newsletter durch Emojis mehr auffällt und mehr geöffnet wird, bezeichne ich das als Optimierung. Aber persönlich bin ich kein Freund davon. Ich finde es viel sinnvoller, durch Qualität aufzufallen.
Markus Mattscheck,
Betreiber der Onlinemarketing-Praxis, Onlinemarketing-Berater

Anrede

Hier gibt es mehrere Varianten: formelle Anrede (Sehr geehrter Herr … / Sehr geehrte Frau …), mit Vornamen und Nachnamen, nur mit Nachnamen, mit unpersönlicher Anrede (Hallo!). Die Hauptsache ist, eine Form auszuwählen, die passend für deine Zielgruppe ist.

Beispiel: Die E-Mails von Björn Tantau wirken sehr gut, da auch die Betreffzeile personalisiert ist. Ich öffne sicher die E-Mail, wenn ich beim Namen genannt werde.
Personalisierung und Sonderzeichen im Newsletter von Björn Tantau (+ ein angenehmes Geschenk)
Die meisten Newsletter-Redakteure verwenden die personalisierte Anrede, wenn die Segmentierung und die Datensätze es anbieten. Trotzdem, sei vorsichtig! Wenn du nicht sicher bist, dass die Empfängernamen richtig in deinem Newsletter-Tool dargestellt werden, vermeide die persönliche Anrede in der E-Mail. Da die Anrede „Lieber Herr (fehlt)" sehr komisch aussieht.
Wir versuchen, so viele Inhalte wie möglich zu personalisieren, nicht nur die Anrede. Denn dadurch kommt eine Relevanz für den Empfänger zustande.

Markus Mattscheck,
Betreiber der Onlinemarketing-Praxis, Onlinemarketing-Berater
Beispiel. Die E-Mail von EmailToolTester sieht so aus, als ob ich die Einzige wäre, die sie bekommen hat. Die persönliche Anrede und der reale Absender wirken echt super. Außerdem ist diese E-Mail auch nützlich, da ich ein Tutorial habe.
Newsletter von Robert Brandl (EmailToolTester)

Inhalt

Der Inhalt sollte in Übereinstimmung mit den Zielen erstellt werden, die du erreichen willst. Wenn du Traffic auf der Website generieren willst, dann sind zu diesem Zweck Ankündigungen der neuesten oder der besten Artikel im Blog, E-Books oder Whitepaper geeignet. Wenn du die Community ausbauen willst, dann bearbeite Inhalte aus deinem Blog für deine Zielgruppe, erstelle einzigartige Beiträge (z. B. in Form des Storytellings) oder lade zu einer thematischen Veranstaltung ein.

Beispiel. Eine persönliche Erfahrung spricht Leser immer an. Lies, wie Vladislav Melnik von Chimpify seine Geschichte erzählt. Diese E-Mails werden sicher bis zum Ende gelesen.
Storytelling von Vladislav Melnik (Chimpify)

Footer

Wenn deine E-Mails anonym sind, gewinnst du nie das Vertrauen deiner Empfänger. Zeige, dass du ein realer Mensch bist. Im Footer sollten Impressum, Namen und Kontaktdaten des Absenders stehen. Vergiss auch nicht, den Link anzugeben, damit der Empfänger deinen Newsletter bei Bedarf abbestellen kann.
Newsletter von Steffi (Seokratie)
Beispiel: Katharina Lieske hat ihr Foto hinzugefügt, dadurch entsteht der Eindruck, dass sie alle Empfänger persönlich kennt und anschreibt. Diese E-Mails dürften gut beantwortet werden.
Newsletter von Trusted Shops Team
Beispiel: Hubspot bietet Möglichkeit, ein Feedback über jeden Newsletter zu geben.
Newsletter von Hubspot

Welche Designtrends sind zu bemerken?

Sieht dein Newsletter etwa altmodisch aus? Ich habe einige Designtrends gesammelt und Newsletter-Experten interviewt, sodass du deine E-Mails auffrischen kannst.

Interaktive Elemente

Interaktive Elemente tragen zu längerer Lesezeit bei und heizen Emotionen an. Sie führen zu mehr Engagement und sind sehr vielfältig:

  • Videos
  • GIF-Animationen
  • Bildkarusselle
  • Hamburger-Navigation
  • Akkordeon-Elemente
  • Rollover-Bilder
  • Bild-Shows
  • Interaktive Quizze oder Ähnliches.
Trotzdem sei damit vorsichtig, weil sie die Ladezeit verlängern oder inkorrekt dargestellt werden können. Deswegen überprüfe, ob GIFs und andere kreative Elemente auch statisch gut aussehen und informativ sind.
Video im Newsletter von 121WATT
Laut der Redakteuren-Befragung benutzen sie fast nie einen Videocontent, was mit begrenzten Möglichkeiten der E-Mails-Clients zusammenhängt. Trotzdem geben sie Animationen den Vorzug.
Wir setzen GIFs im Newsletter oder Bild von einem Video ein, dass per Link zum Video weiterleitet.
Valerie Baumgart,
CRM und Partner-Managerin der Newsletter2Go GmbH
Beim Video-Content in E-Mails sollte man stets beachten, dass nicht alle Formate auf jedem Gerät korrekt angezeigt werden. Wenn es ein Video sein muss – kann es dann nicht unkomplizierter vielleicht ein GIF sein, dass auf jedem Gerät dargestellt wird, ohne dass der Nutzer die E-Mail verlassen muss?
Jennifer Lapp,
Marketing-Managerin DACH von HubSpot
Videos sind nur verlinkbar integrierbar, da die meisten E-Mail-Clients das Abspielen von Videos nicht zulassen. Anigifs ja.
Marco Eggenschwiler,
Geschäfts- und Projektleiter der nextage GmbH
Ja, aber nicht in den E-Mailings. Nur wenig Clients können das Video direkt abspielen. Und oft sind Nutzer irritiert, wenn Sie bei einem Klick mit einmal bei YouTube landen. Wenn wir Videos nutzen, bauen wir das so in E-Mailings ein, dass dem Nutzer klar ist, dass das Video nicht in der E-Mail, sondern auf einer Webseite startet.
Markus Mattscheck,
Betreiber der Onlinemarketing-Praxis, Onlinemarketing-Berater

Gamification

Alle spielen gern und das Spiel, das in der E-Mail eingebaut ist, ist ein guter Klickverstärker. Die Spiele in Newslettern können auch Empfänger reaktivieren, die seit Langem nicht geklickt haben.

Während meiner Studie, an der ich mehr als 50 Newsletter innerhalb von 2 Monaten verfolgt habe, bin ich leider nicht einmal auf interaktive Elemente im Newsletter gestoßen. Wie sich unsere Experte dazu geäußert haben:
Wo möglich, ist Interaktivität und Bewegung ein gutes Mittel im Newsletterdesign für mehr Aufmerksamkeit.

Susan Rautert,
Redakteurin und E-Mail-Marketing-Managerin der SEO-Küche Internet Marketing GmbH & Co. KG
Viele der oben aufgeführten Interaktivitäten sind nur in einer geringen Anzahl E-Mail-Clients funktionsfähig. Wir verfolgen den Ansatz, dass ein Newsletter in mindestens 40 verschiedenen E-Mail-Clients professionell aussieht. Da jedoch teilweise nur eine Handvoll diese Interaktivitäten zulassen, sind solche für uns nicht relevant.

Marco Eggenschwiler,
Geschäfts- und Projektleiter der nextage GmbH
Wir nutzen in E-Mailings keine interaktiven Elemente, da der Aufwand zur Optimierung auf Geräten, E-Mail-Clients- und Web-Clients so viel Aufwand kostet, dass es den Nutzen nicht rechtfertigt. Solche Features nutzen wir aber natürlich auf Landeseiten. Aber hier auch nur dann, wenn es für den Nutzer einen Mehrwert bietet und für eine gute Usability sorgt.
Markus Mattscheck,
Betreiber der Onlinemarketing-Praxis, Onlinemarketing-Berater

Mobil optimierte Newsletter

Die Optimierung für mobile Endgeräte gehört zurzeit nicht zu den Trends, sondern zu den strikten Anforderungen, die unbedingt erfüllt werden sollten. Die Mehrheit deiner Abonnenten prüft sicher ihre E-Mails, wenn sie unterwegs sind. Stelle sicher, dass dein Newsletter auf Smartphones oder Tablets gut aussieht. Die Ladezeit sollte auch angepasst sein. Niemand will lange warten, bis ein Bild geladen wird.

Wann und wie oft sollte der Newsletter gesendet werden?

Eine der wichtigsten Fragen besteht darin, wie oft du einen Newsletter versenden solltest. Hier gibt es natürlich keine pauschale Antwort, deswegen haben wir eine Befragung zu diesem Thema durchgeführt. Die Planung ist dabei entscheidend, deine Newsletter sollten mit dem Redaktionsplan übereinstimmen.

Die Häufigkeit hängt von mehreren Faktoren ab. In erster Linie sind deine Ziele wichtig, die du verfolgst. Beachte die Interesse deiner Zielgruppe: wann sind sie online? Diese Zeit ist perfekt für den E-Mail-Versand. 44 % der befragten Redakteure versenden E-Mails einmal pro Woche. Trotzdem sind hier mehrere Faktoren entscheidend:
Der Newsletterversand erfolgt immer nach dem jeweiligen Bedarf des Kunden. Für manche reichen saisonale Newsletter, etwa einmal im Vierteljahr, andere benötigen wöchentliche oder noch häufigere Newsletter.
Susan Rautert,
Redakteurin und E-Mail-Marketing-Managerin SEO-Küche Internet Marketing GmbH & Co. KG
Die Newsletter von Onlinemarketing-Praxis versenden wir etwa monatlich. Aber täglich versenden wir für Kunden Newsletter oder sind an der Newsletter-Produktion, -Analyse, -Optimierung beteiligt.
Markus Mattscheck,
Betreiber der Onlinemarketing-Praxis, Onlinemarketing-Berater
Hier gilt: Weniger ist mehr. Wir wollen vermeiden, unsere Nutzer mit zu vielen Mails zu bedrängen. Als E-Mail-Marketer sollte man sich vor jeder E-Mail fragen: "Möchte ich diese E-mail selbst auch empfangen?"
Jennifer Lapp,
Marketing-Managerin DACH von HubSpot
Wir versenden nur in ganz großen Ausnahmefällen einen Newsletter außer der Reihe. Unser Hauptnewsletter erscheint immer montags und in dem vereinen wir alles, was es bei uns Neues gibt.
Jan Tissler,
Gründer und Herausgeber des UPLOAD Magazins
Die Befragten schicken E-Mails am meisten von Dienstag bis Donnerstag.
Grafik. Welche Tage sind für den E-Mail-Versand passend?
Tage, die für den E-Mail-Versand passend sind
Was solltest du auch bei der Zeitwahl beachten? Berücksichtige Eigenschaften und Gewohnheiten deiner Zielgruppe.
Das kommt auf die Zielgruppe an. Habe ich einen Shop aus dem Foodbereich oder ein Online-Magazin mit Rezepten, dann ist der Versand am Freitag oft gut. Denn da sind die Empfänger bereit, sich über Produkte und Rezepte zu informieren, die sie dann am Wochenende ausprobieren wollen.

Markus Mattscheck,
Betreiber der Onlinemarketing-Praxis, Onlinemarketing-Berater
Wir vermeiden den Versand am Wochenende, da wir ein B2B Thema haben. Der beste Tag ist meiner Erfahrung nach der Dienstag.

Robert Brandl,
Gründer von EmailToolTester
Ein kleiner Tipp: Bei einigen Tools gibt es die Option, die E-Mail zu der Zeit zu versenden, wenn der Empfänger sie am häufigsten liest.

Spam-Einordnung: wie vermeidest du sie?

Damit deine E-Mails nicht als Spam eingeordnet werden, solltest du einige Aspekte beachten:

  1. Die Empfänger deiner E-Mails müssen eine klare Einwilligung zum Newsletter-Erhalt erteilen.
  2. Schreibe einzigartige E-Mails, die nicht immer eine gleiche Form oder einen ähnlichen Inhalt haben.
  3. Sende deinen Newsletter über sichere Server und prüfe regelmäßig den Spam-Score deiner Mailings.
  4. Vermeide Großbuchstaben, Ausrufungszeichen, Spam-behaftete-Wörter und Phrasen.
  5. Vergiss nicht den Text. Egal, wie gut ein Bild aussieht, muss dein Newsletter einen Textteil enthalten.
Nach der Befragung der Newsletter-Redakteure sind die häufigsten Gründe der Spam-Einordnung der fehlende Abmeldelink und die zu hohe Keyworddichte.
Die häufigste Ursache der Spam-Einordnung
Es sind fehlende DKIM- oder SPF-Einträge auf der Versand-Domain sowie fehlende Zertifizierung beispielsweise bei CSA.

Marco Eggenschwiler,
Geschäfts- und Projektleiter der nextage GmbH
Des Weiteren konnte ich feststellen, dass auch die Inhalte superwichtig sind. Spezielle Worte, wie zum Beispiel „Geld verdienen", „kostenlos" usw. treiben den sogenannten Spam-Score einer E-Mail schnell in die Höhe. Gleiches gilt zum Beispiel auch für das Schreiben von ganzen Wörtern in Großbuchstaben oder die aggressive Nutzung von Ausrufezeichen (!!). Darauf sollte man natürlich nicht nur im Content eines Newsletters achten, sondern auch im Betreff.

Brian Klanten,
Gründer der Online Marketing Site, Entwickler der SEO Traffic Strategie
Die Einordnung von Spam geschieht auf vielen Ebenen und an vielen Stellen. Die in der Umfrage genannten sind dabei aus meiner Erfahrung nicht die wichtigsten. Basics wie CSA, SPF, DKIM oder DMARC werden oft vernachlässigt. Auch das Bouncehandling ist wichtig. Schreibe ich immer wieder E-Mails, die einen Hard-Bounce verursachen, merken die Provider dies und bewerten den Versender dann als etwas weniger vertrauenswürdig. Aber klar, wenn ich eine E-Mail mit 5 x gratis, 3 x kostenlos, 4 x Gewinnspiel versende, kann ich im Vorfeld schon eine geringe Zustellrate prognostizieren.

Markus Mattscheck,
Betreiber der Onlinemarketing-Praxis, Onlinemarketing-Berater
Es gibt viele Kriterien für Spam. Keywords und allgemeine Anrede haben damit zum Glück nichts zu tun. Hauptsächlich sind technische Fehler oder Server ausschlaggebend für eine Einordnung als Spam, wie z.B. wenn der Versender ohne eingetragener DKIM und Sender-ID versendet.
Valerie Baumgart,
CRM und Partner Managerin der Newsletter2Go GmbH

Zusammenfassung: Checkliste eines erfolgreichen Newsletters

Bevor du deine Newsletter versendest, prüfe, ob deine E-Mail diesen Anforderungen entspricht:

  1. Deine E-Mail entspricht deinen Zielen und in erster Linie den Bedürfnissen deiner Empfänger.
  2. Die Betreffzeile ist nicht zu lang und motiviert dazu, die E-Mail zu öffnen.
  3. Wenn die Möglichkeit besteht, dann schreibst du eine persönliche Anrede.
  4. Der Inhalt ist gut strukturiert und verständlich.
  5. Die E-Mail ist von einem realen Menschen gesendet.
  6. Interaktive Elemente werden nur dann verwendet, wenn du sicher bist, dass sie korrekt dargestellt werden.
  7. Deine Leser bekommen eine ideale E-Mail von Dienstag bis Freitag.
  8. Auch auf Smartphones sieht die E-Mail gut aus.
  9. Der Spam-Score deiner E-Mail ist sehr niedrig.
  10. Du hast keinen Abmeldelink vergessen.
Wie bedanken uns bei allen Teilnehmern für die interessanten Infos und Tipps!

Zu welchen Zweck sendest du deinen Newsletter? Schreibe deine Antwort einfach in den Kommentaren ↓

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